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Freitag, 9. Juni 2017

Mui Ne | Vietnam


Nach 5 Stunden Fahrt von Saigon sind wir im Urlaubsort Mui Ne angekommen. Mui Ne gilt als Touristenort in Vietnam. In der Nebensaison ist es entspannt, mit wenigen anderen Touristen.
Wir hatten einen Bungalow direkt am Strand. Diese Strandnähe nutzten wir aus, indem wir uns bei einer in der Nachbarschaft gelegenen Surfschule anmeldeten, um das Kitesurfen zu lernen. Aller Anfang war schwer, doch vor allem Nik stand fix auf dem Board, den Kite fest in der Hand. Ich brauchte ein wenig länger, doch am Ende unserer Woche in Mui Ne konnte ich auch die ersten Erfolge im Wasser verzeichnen.



Leider machten wir gleich am Anfang  die Bekanntschaft mit einigen Quallen. Vor allem Niks Oberschenkel reagierte Allergisch auf das Quallengift. Sein Stich am Oberschenkel schwoll auf die Größe einer Mango an und wir beschlossen ein vietnamesisches Krankenhaus aufzusuchen. Nach einigen ratlosen Blicken haben wir den Ärzten eine Qualle aufgemalt. Daraufhin wurde Nik gefragt, ob er Fieber hat. Als Nik die Frage verneinte, wurden wir mit der Diagnose kein Fieber wieder nach Hause geschickt. Wir haben daraufhin die nächsten Tage abgewartet und zum Glück schwoll die Wunde wieder ab.




To do in Mui Ne


Fairystream

Der Fairystream ist ein Bachlauf  mit einem kleinen Wasserfall. Ein toller naturbelassener Ort um tolle Fotos zu machen und entspannt mit den Füßen im Wasser spazieren zu gehen. Ein Kaffee oder eine frische Kokosnuss bekommt man alle 10 Minuten am Rand des Baches. 
Der Zugang ist etwas unscheinbar an der Hauptstraße von Mui Ne gelegen. Bei Anfahrt mit dem lokalen Bus könnt ihr einfach der Busbegleitung (meist englischsprachig) sagen wo ihr hin möchtet, der Bus hält dann direkt am Pfad zum Bach.



Fischmarkt in Mui Ne

Der Fischmarkt in Mui Ne ist ein kleiner authentischer Markt direkt am Meer. Unter einigen Sonnenschirmen sitzen die Marktfrauen und verkaufen ihre frischen Waren. Wir waren gegen 8:30 Uhr da und es war nur noch wenig los. Um in der Hauptzeit da zu sein, muss man noch früher aufstehen. 






Rote Sanddünen


Die roten Sanddünen sind auch bequem mit dem lokalen Bus zu erreichen, die Haltestelle ist direkt an den Dünen. Beim Aussteigen warten schon viele fliegende Händler und Kinder, mit Sandschlitten und Getränken auf die Touristen. Wir fanden es am späten Nachmittag sehr überlaufen und fuhren nach einigen Kameraaufnahmen zum Mui Ne Market, der mit dem Bus keine 10 Minuten entfernt liegt.






Mui Ne Market & Ham Thiet Market

Auf den Märkten in Mui Ne gibt es täglich frisches Obst, frische Meerestiere und verschiedene Haushaltswaren. Das Angebot vom Obst und frischen vietnamesischen Snacks solltet ihr euch nicht entgehen lassen (sehr günstig und lecker!).
Der Mui Ne Market ist der größte Markt im Ort. Er ist ein Anlauf- und Treffpunkt für Einheimische und Touristen.
Der Ham Thiet Market ist um einiges kleiner und wird hauptsächlich von den Einheimischen besucht. Wir fanden diesen Markt insgesamt viel gemütlicher. Die Märkte sind auf jeden Fall einen Besuch wert, um die Einheimischen beim Handeln und Feilschen zu beobachten. Wir wurden wieder genau vor den Märkten aus dem lokalen Bus gelassen (es war dort wo alle ausstiegen).













Vietnam 🇻🇳

Wir hatten im Mai 2017 zwei wunderbare Wochen in Vietnam.

Schon als wir am Flughafen in Ho Chi Minh City (ehemals Saigon) ankamen, waren wir begeistert. Mit dem Visum hat direkt alles super geklappt. Bei der Einreise gibt es für deutsche Touristen, die nicht länger als 15 Tage im Land bleiben, ganz unkompliziert und kostenlos einen Stempel in den Pass, ohne vorher wie bisher üblich einen Onlineantrag zu stellen (Diese Möglichkeit der "visumfreien" Einreise für deutsche Staatsangehörige ist zunächst bis zum 30.06.2017 befristet!!).


 
Wir empfinden Vietnam als ein sehr günstiges Reiseland. Lokale Gerichte, wie Pho (Reisnudelsuppe) oder vietnamesisches Sandwich sind häufig schon für ca. 1€ zu bekommen. Den typischen Eiskaffee mit süßer 
Kondensmilch gibt es ab 0,40€ an jeder Straßenecke (zur Freude von unserem Kaffeeliebhaber Nik). Frisches Obst gibt es kiloweise für nur wenige Cent. 


Während der Reise haben wir uns an allen Orten sicher gefühlt. Jedoch gibt viele internationale Geldautomaten, die mit Vorsicht zu benutzen sind. Eine unserer Kreditkarten wurde dort gehackt. Im Straßenverkehr solltet ihr wie in den meisten asiatischen Ländern besonders acht geben.

Die öffentlichen Verkehrsmittel haben wir oft und gerne genutzt. Über die Taxen haben wir einiges negatives gehört. Unsere zwei Fahrten in
Phan Thiet verliefen sehr gut (stets auf das Taxameter achten!).
Wir hatten vorweg Tickets über das Internet für einen Sleeper-Bus von Saigon nach Mui Ne gebucht. Dies ist nicht unbedingt erforderlich, da es oft langt kurz vorher ein Ticket vor Ort zu kaufen. Einer von zwei Fernbusbahnhöfen liegt direkt im Zentrum. Die Fahrt dorthin verläuft unkompliziert mit dem Airport-Schuttle.
Der Sleeper-Bus ist in Vietnam ein bequemes  und günstiges Transportmittel, das wir Euch sehr empfehlen können. Wir fühlten uns stets sicher. 




Hier noch ein paar Eindrücke zu den Preisen in Vietnam (natürlich immer ortsabhängig): 

alle Angaben im Vietnamesischen Dong ( ₫ )

Airport-Shuttle-Bus
20.000 VND pro Person
Sleeper-Bus (Saigon - Mui Ne, ca. 220 km):
130.00 VND pro Person
Sleeper-Bus (Saigon – Can Tho, ca. 200 km):
110.000 VND pro Person
eine Busfahrt (Mui Ne)
13.000 VND pro Person
1 kg Bananen
15.000 VND
Kaffee
10.000 VND
Frisch gepresster Saft
20.000 VND
Pho - Suppe
30.000 VND
Vietnamesisches Sandwich
25.000 VND